Philosophie

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Wir bauen für Menschen.

Wir glauben, dass es kein Haus zweimal geben sollte. Deshalb entwickeln wir individuelle Lösungen, die wir vom Entwurf bis hin zur Bauleitung kosten- und termintreu in höchster Qualität umsetzen. Wir setzen uns ganzheitlich mit der gestellten Aufgabe auseinander. Das Ergebnis ist so vielfältig wie die Menschen, für die wir bauen.

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Wir realisieren Träume.

Unsere Arbeit beginnt mit den Träumen, Ideen und Vorstellungen unserer Bauherren. In einer partnerschaftlichen Atmosphäre wird das Bauvorhaben entwickelt. Oft entstehen dabei neue, unerwartete Lösungsansätze, die begeistern.

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Wir bauen Lebensqualität.

Seit der Mensch baut, spiegeln sich seine Bedürfnisse in der Architektur. Die gebaute Umwelt macht die Qualität unseres Lebens aus. So bedeutet „Architektur“ gebaute Lebensqualität. Daran orientieren wir unser Handeln.

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Wir bauen mit an einer guten Zukunft.

Für die Zukunft unserer Kinder fühlen wir uns verantwortlich. Deshalb sind wir dem Klimaschutz und der Energieeffizienz verpflichtet. Wir wollen umweltverträglich bauen, verantwortungsvoll mit Ressourcen umgehen und erneuerbare Energien einsetzen. Passivhaus und Solararchitektur sind Wegweiser in eine gute Zukunft.


 Am folgenden Beispiel zeigen wir Ihnen, wie unsere Arbeit aussehen kann.


 

Bei Familie A. hat sich Nachwuchs angekündigt und sie benötigt mehr Platz. Sie hat gespart, ein Bausparvertrag ist zuteilungsreif und sie hat sich entschlossen, ein eigenes Haus zu bauen. Das Grundstück ist vorhanden. Nur bei der Wahl des Architekten sind sie noch unsicher. Von Bekannten haben sie vom Architekturbüro Birkle gehört. Sie vereinbaren telefonisch einen Termin für ein erstes unverbindliches Beratungsgespräch im Büro des Architekten.

Vorgespräch / Angebotsphase

Die zukünftigen Bauherren besuchen den Architekten und schildern die Bauaufgabe. Dabei erfahren sie, dass der Architekt ähnliche Bauten schon realisiert hat und lassen sich Referenzobjekte zeigen. Für Familie A. ist nicht nur die fachliche Qualifikation des Architekten wichtig, sondern auch sein Geschmack und die „Chemie“ zwischen Bauherr und Architekt. Sie wissen, dass die Planung eines Gebäudes eine enge Zusammenarbeit notwendig macht. Durch gezielte Fragen des Architekten werden die Wünsche und Bedürfnisse der Bauherren und auch die Rahmenbedingungen geklärt. Daraus wird nun ein Raumprogramm entwickelt. Mit diesen Informationen ist der Architekt in der Lage, ein verbindliches Angebot für die Eingabeplanung zu machen. (Leistungsphase 1-4)

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Besprechung

Die Bauherren haben sich von der Qualifikation des Architekten und der Qualität seiner Arbeit überzeugen können. Sie erteilen dem Architekten schriftlich den Auftrag für die Eingabeplanung. Etwa vier Wochen später hat der Architekt einen ersten Vorentwurf erarbeitet. Die Bauherren erhalten einen Grundriss des Erdgeschosses, des Dachgeschosses und einen Gebäudeschnitt im Maßstab 1:100. Um dem Bauherrn die räumliche Vorstellung zu erleichtern, legt der Architekt ein dreidimemsionales pdf-Gebäudemodell vor. Zu diesem Zeitpunkt kann er den Bauherren bereits Wohnfläche, Nutzfläche, Kubatur und die geschätzten Baukosten nennen.

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Weitere Besprechungen

Der Vorentwurf wird präzisiert und das Gebäude in der Größe angepasst, bis die erforderliche Wohnfläche und die Baukosten stimmen. Inzwischen wurde das Grundstück vermessen und geprüft. Sie werden beraten über Bauweisen und Baustoffe. Wichtig für die Bauherren ist die Verwendung gesunder Materialien und die Einsparung von Energie. Es folgt der Entwurf für Keller, Dachspitz und die Ansichten. Die Änderungswünsche der Bauherren werden notiert und für die folgenden Besprechungen in die Entwürfe eingearbeitet. Familie A. nutzt das Angebot des Architekten, sich die Entwürfe auch per e-mail zusenden zu lassen. So können die Bauherren bequem von zu Hause aus überprüfen, ob die gewünschten Änderungen vom Architekten richtig eingezeichnet worden sind.

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Eingabeplanung

Inzwischen ist die Planung so weit fortgeschritten, dass alle für die Eingabeplanung wichtigen Dinge angesprochen worden sind.  Der Entwurf entspricht nun ganz den Wünschen der Bauherren. Ihnen wird nun auch der Entwässerungsplan, der Lageplan, der Abstandsflächenplan und der Freiflächengestaltungsplan vorgelegt. In einem  Freigabeexemplar haben die Bauherren nochmal die Möglichkeit zur Kontrolle der Planung. Ein kurzer Anruf beim Architekten, und er stellt die Baumappen für die Eingabe beim Bauamt zusammen.

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Planübergabe

Die Planunterlagen bestehend aus Planzeichnungen, Formularen, Berechnungen und Baumappen werden Familie A. in vierfacher Ausfertigung übergeben. Der Architekt erläutert die Unterlagen und zeigt, wo Unterschriften zu leisten sind. Die Bauherren holen anschließend die Nachbarunterschriften ein und reichen die Unterlagen bei der Gemeinde oder der Stadt ein. Damit ist der erste Planungsschritt abgeschlossen.

Ausführungsplanung

Die Bauherren waren mit der Arbeit des Architekten zufrieden und entscheiden sich, mit ihm weiterzuarbeiten.
Von nun an können die Bauherren auswählen, welche weiteren Leistungsphasen (5 – 8) der Architekt für sie ausführen soll. Auch hierzu erhalten Sie auf Wunsch ein detailliertes Angebot.

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Detailplanung

Auf Grundlage der Eingabeplanung arbeitet der Architekt die Ausführungsplanung im Maßstab 1:50 aus und führt die notwendigen Gespräche mit Fachplanern  wie Heizungsbauer, Sanitärplaner, Elektriker, Statiker, Brandschützer und Sigeko (Koordinator für Sicherheit auf der Baustelle). Er ergänzt alle notwendigen Maße, trägt Schlitze, Durchbrüche und Ausparungen in die Pläne ein, ergänzt die Höhen, erstellt Deckenpläne und für die Ausführung notwendige Schnitte und Details.

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Leistungsverzeichnisse

Die Bauherren nutzen das Angebot des Architekten zur Erstellung von Leistungsverzeichnissen für die einzelnen Gewerke. Innerhalb von zwei Wochen erstellt der Architekt eine Leistungsbeschreibung, ermittelt die Massen und trifft zusammen mit dem Bauherrn die Auswahl der geeigneten Firmen. Auch hier nutzt Familie A die Erfahrung des Architekten, denn durch seine Arbeit kennt er die Firmen gut.
Nun wird das Leistungsverzeichnis an die ausgewählten Bieter verschickt. Nach Ablauf der Abgabefrist (ca. zwei Wochen) werden die Angebote erfasst und ausgewertet. Zusammen mit den Bauherren erfolgt die Verhandlung mit Bietern, die Gestaltung des Bauvertrages und die Beauftragung. Die Firmen stehen nun fest, der Genehmigungsbescheid des Bauamtes liegt vor, die Ausführungstermine sind mit den Firmen vereinbart. Nun kann es losgehen und es beginnen die spannendsten Wochen für Familie A. auf der Baustelle.

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Bauleitung

Die Bauherren wollen sichergehen, dass während der Bauausführung alles nach ihren Wünschen reibungslos abläuft. Daher beauftragen Sie den Architekten mit der Bauleitung. Dies ist die zentrale Grundleistung des Architekten. Er erstellt einen Bauzeitenplan, sorgt dafür, dass alle am Bau Beteiligten gute Arbeit machen und etwaige Mängel frühzeitig erkannt und beseitigt werden. Er koordiniert die Handwerker und sorgt dafür, dass alle auf der Baustelle Hand in Hand arbeiten und Leerläufe vermieden werden. Er kontrolliert Aufmaße und Rechnungen und achtet darauf, dass die Baukosten im Rahmen bleiben. Der Bauleiter ist regelmäßig auf der Baustelle, überwacht die Ausführung der Arbeiten und führt ein Bautagebuch. Nach Fertigstellung weden die Arbeiten zusammen mit Familie A. abgenommen und protokolliert. Mängel werden festgehalten und deren Beseitigung veranlasst. Nun beginnt auch die Gewährleistung.
Das Gebäude ist fertig und Familie A. freut sich auf den Einzug ins eigene Heim.

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Fertigstellung

Inzwischen sind einige Jahre vergangen. Vor Ablauf der Gewährleistungsfrist (in der Regel nach vier Jahren) kommt der Architekt ins Haus und prüft, ob Reparaturen notwendig sind, die durch Ausführungsfehler der Firmen verursacht wurden. Ist dies der Fall, veranlasst er die Beseitigung der Mängel und kontrolliert die Ausführung.